Ein Schmuckfoto der Brücke München

Gesprächsweisung

Gesprächsweisungen werden vom Jugendgericht angeordnet; diese umfassen in der Regel drei bis fünf Gespräche. Den jungen Menschen wird so die Möglichkeit gegeben, besondere Probleme, die nicht unbedingt in direktem Zusammenhang mit der begangenen Straftat stehen müssen, die sich aber im Strafverfahren heraus kristallisiert haben, zu besprechen und zu bearbeiten. Falls im Verlauf der Gespräche festgestellt wird, dass weiterer Beratungsbedarf zu speziellen Themen besteht, wird Kontakt zu geeigneten Beratungsstellen hergestellt.

Zudem besteht die Möglichkeit auferlegte Arbeitsstunden oder Gruppenarbeit in Gesprächsweisungen umzuwandeln oder durch freiwillige Beratungsgespräche zu ergänzen. Dies muss mit den Jugendlichen und Heranwachsenden sowie dem zuständigen Jugendgericht abgesprochen werden.